Gesundheitsminister Rösler möchte die Wartezeit für einen PKV-Wechsel von drei Jahren auf ein jahr verkürzen. Bis dato müssen gesetzlich Versicherte nachweisen, dass sie drei Jahre hintereinander mehr als 4 162,50 Euro im Monat verdient haben, bevor sie in die PKV wechseln können.
Dieser Schritt könnte im Zusammenhang mit den steigenden Beiträgen durch Zusatzbeiträge einen Massenwechsel von Gutverdienern in die PKV auslösen.
Rösler erntete Kritik für die Pläne, u.a. vom SPD-Gesundheitsexperten Lauterbach.„Die Leidtragenden werden Geringverdiener sein.“ , so Lauterbach, denn sie könnten nicht wechseln und müssten dann die Einnahmeausfälle bezahlen, die durch die Abwanderung von Gutverdienern in die PKV entstehen würden.
Quelle: Handelsblatt