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| 04.03. 13:10 |
Gesetzlich versichert/Fusionen, GKV, BKKen, AOK, Krankenkassen |
Fusionskarussell dreht sich immer schneller |
Das Fusionskarussell in der GKV dreht sich immer schneller. Hatte es zum Jahresende 2008 noch 215 gesetzliche Krankenkassen gegeben, waren es zum Jahresbeginn 2010 noch 169.
Betroffen von der Fusionswelle sind alle Kassenarten. Seit dem Start des Gesundheitsfonds hat sich die Kassen-Zahl um fast 50 verringert.
Zum 1. Januar 2010 gab es noch 14 Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK) und damit eine weniger als vor Jahresfrist. Die AOK Berlin und die AOK Brandenburg haben zu Jahresbeginn fusioniert. Die neue Kasse ist mit über 1,3 Millionen Versicherten die größte in der Region. Konkrete Formen könnte die Fusion der AOK Rheinland/Hamburg und der AOK Westfalen-Lippe zur Jahresmitte 2010 oder zum 1. Januar 2011 annehmen. Mit fast fünf Millionen Versicherten wäre sie die größte AOK.
Einen möglichen Zusammenschluss prüfen auch die AOK Hessen und die AOK Plus. Die Verwaltungsräte beider Krankenkassen haben den Weg für Fusionsverhandlungen freigemacht, um über Sitz der Kasse, Namen und Spitzenmanager zu beraten. Während die AOK Plus in Sachsen und Thüringen 2,73 Millionen Versicherte betreut, verzeichnet die AOK Hessen rund 1,5 Millionen Versicherte. Noch nicht vom Tisch sind Gedankenspiele von AOK Sachsen-Anhalt und AOK Mecklenburg-Vorpommern zur Fusion.
Besonders von Fusionen betroffen sicnd die BKKen, deren Zahl 2009 von 155 auf 130 zurückging. Quelle: Ärztezeitung
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